Malerei, Collagen und Objektinstallationen
VERNISSAGE am 17. Mai um 19:00

Die Meisterschülerin der HdK Berlin zeigt in ihrer Retrospektive Arbeiten aus vier Jahrzehnten. Das Spektrum zieht sich von der Pop Art der 70-er Jahre über Collagen, Malerei und Objektinstallationen. Das Zusammenspiel dieser Techniken existiert nebeneinander und ist gleichzeitig eine Abfolge des Zeitgeschehens, analysierend, visualisierend und hinterfragend.

Es sind keine zufälligen Arrangements sondern es sind Kompositionen im Spannungsfeld des Gegensatzes zwischen filigraner Transparenz und kalter Ästhetik. Die formale Ähnlichkeit zeigt ihre hohe Adaptionsfähigkeit in Form und Wandlung, in Wachstum und Zerfall des organischen Komplexes als Sinnbild des Ganzen. Packend dargestellt und verdichtet findet sich die Aussage in der Verwendung von Naturmaterialien im Kontrast zur Fotografie, denn die Bilder sind „gedachte Arrangements“. In ihrer Zuordnung sollen sie die Ästhetik mit der formalen Darbietung verbinden und gleichzeitig, nachhaltig eine „Spur im Gehirn“ hinterlassen die das Gesehene mit den Eindrücken des Alltags verbindet. Besondere Eindrücke hinterlassen die Collagen „Starfighter“und „Milky Way“. In“Big Brother“von 1982, nimmt ein riesiger Telefonhörer die Abhörskandale der letzten Jahre bereits vorweg.