FLAMENCO
Vernissage am Samstag, den 2. Mai ab 19 Uhr mit Hans Jürgen Sommer
Dauer: 2. – 24. Mai 2026
Öffnungszeiten: Sa + So 19-21 Uhr
Beim Fotografieren von Flamenco geht es nicht nur um ein Bild, sondern um das Einfangen von «Duende» – jener magischen, fast schmerzhaften emotionalen Tiefe. «Duende» ist der wohl mystischste und am schwersten zu fassende Begriff.
Der Begriff leitet sich ursprünglich von dueño de casa (Hausgeist/Kobold) ab. Im Flamenco bezeichnet er den Moment, in dem ein Künstler über seine Technik hinausgeht und eine fast übernatürliche, spirituelle Verbindung zum Publikum und zur Kunst herstellt. Es ist ein plötzlicher Einbruch von Wahrheit und Leidenschaft.
Es ist kein „schönes“ Posieren, sondern ein Ausdruck von innerem Kampf oder Sehnsucht, in dem Moment, in dem die Tänzerin alles um sich herum vergisst und völlig in der Bewegung aufgeht
Er beschreibt keine technischen «Skills» aus dem Studio, sondern einen Zustand purer, roher Emotion. In der Ausstellung von Hans – Jürgen Sommer sehen wir die Fotostrecke aus Malaga – mit der Tänzerin in voller Bewegung.
Einer Handbewegung, die aussieht, als würde sie die Luft zerschneiden, die sich verkrampft oder die Luft greift, als wolle sie etwas Unsichtbares festhalten.




